Aktuelle Veröffentlichungen

In dieser Rubrik finden Sie veröffentlichte Texte von mir aus dem aktuellen Jahr 2021. In diesem Jahr habe ich vor allem an meinem neuen Buch 111 Gründe, die Türkei zu lieben gearbeitet (siehe Rubrik „Bücher“) und nur wenige andere Artikel publiziert.

25. Oktober 2021, Weser-Kurier

Kommentar zum türkischen Präsidenten: Erdogan will von der Misere ablenken

Der türkische Präsident Erdogan kämpft um sein politisches Überleben und braucht einen Befreiungsschlag, um von der Misere abzulenken und sich als starker Mann zu inszenieren, meint Frank Nordhausen. (Paywall; Sie finden den Text hier auf der Webseite unter der Rubrik „Texte“)

21. Oktober 2021, Berliner Zeitung

Raubkunst: „Man hat sich Tricks überlegt, um Funde nach Deutschland zu schaffen“

Gibt es Raubkunst auch auf der Museumsinsel? Zwei Autoren schildern, wie unverblümt deutsche Forscher im Orient auf Beutezug gingen. – Die Eröffnung des Berliner Humboldt-Forums wurde begleitet von der Debatte über geraubte Kunstwerke aus kolonialen Kontexten. Jetzt haben der langjährige taz-Türkei-Korrespondent Jürgen Gottschlich und seine Frau Dilek Zaptcioglu-Gottschlich ein Buch vorgelegt, das den Blick auch auf die benachbarte Museumsinsel richtet. Für das deutsche Kaiserreich galten der Pergamonaltar und die berühmte Büste der Nofretete als nationale Trophäen. Aber wie gelangten sie in deutschen Besitz? Jürgen Gottschlich und Dilek Zaptcioglu-Gottschlich haben neue Einzelheiten zutage gefördert.

19. Oktober 2021, Frankfurter Rundschau

Interview: „Der Erwerb osmanischer Antiken war unredlich“

Jürgen Gottschlich ist seit mehr als 20 Jahren Türkei-Korrespondent der „taz“. Er und seine Frau Dilek Zaptcioglu-Gottschlich haben nun ein Buch vorgelegt, das die Debatte über geraubte Kunstwerke aus den deutschen Kolonien, die die Eröffnung des Berliner Humboldt-Forums überschattet, erweitert, indem es den Blick auch auf die benachbarte Museumsinsel richtet. Ich habe mit Jürgen Gottschlich über Beutekunst auf der Berliner Museumsinsel, dubiose Beschaffungsmethoden deutscher Archäologen und Museumsleute sowie die Ansprüche der Türkei auf den Pergamonaltar gesprochen.

7. Januar 2021, Frankfurter Rundschau

Zweigeteiltes Zypern: Varosha – Modellstadt der Wiedervereinigung?

Varosha war einst Zyperns reichste Stadt. Im Zuge der gewaltsamen Teilung der Insel wurde Varosha dem Verfall preisgegeben.

Am Zugang zur Geisterstadt im Niemandsland der geteilten Mittelmeerinsel Zypern stehen Absperrgitter, ein Container, Polizeiwagen. Drei uniformierte Zyperntürken lassen sich die Ausweise der Besucher zeigen und winken sie dann freundlich durch. Nach fünfzig Metern kommt ein Kiosk, dahinter parken 300 nagelneue Fahrräder. Die Türkei hat sie gespendet, für umgerechnet einen Euro kann man eines mieten und dann auf dem glatten neuen Asphalt über die Boulevards gleiten, durch die verlassene Zone. Als wäre dies eine Touristenattraktion.

1. Januar 2021, Weser-Kurier

Varosha auf Zypern: Die Geisterstadt

Varosha ist seit dem Zypern-Krieg von 1974 eine Geisterstadt: Damals besetzte die türkische Armee die Stadt. Die griechisch-zyprischen Bewohner und Hotel-Besitzer flüchteten. Von Frank Nordhausen